Betriebliches Gesundheitsmanagement:
Für mehr Wohlbefinden im Arbeitsalltag und darüber hinaus

Die Arbeit in der stationären Langzeitpflege ist vielseitig und anspruchsvoll – körperlich, psychisch und emotional. Die Gestaltung der Arbeitsbedingungen trägt wesentlich dazu bei, Belastungen zu reduzieren und Gesundheit und Arbeitsfähigkeit langfristig zu erhalten. Genau hier setzt das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) bei Benevit an.

Es verbindet drei Bereiche:

  • Arbeitnehmer:innenschutz

Der Arbeitnehmer:innenschutz dient dazu, Gefährdungen und Belastungen am Arbeitsplatz zu erkennen, zu beurteilen und möglichst zu reduzieren. Dabei werden körperliche ebenso wie psychische Belastungen berücksichtigt.

  • Betriebliche Gesundheitsförderung

Bei der Betrieblichen Gesundheitsförderung stehen vor allem gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen im Mittelpunkt. Dazu gehören beispielsweise gut organisierte Arbeitsabläufe, verlässliche Dienstpläne, regelmäßige Pausen, der Abbau von Mehrleistungsstunden, geeignete Hilfsmittel, Praxisanleitung und Fallbesprechungen.

Ergänzend bieten Fort- und Weiterbildungen sowie Gesundheitsangebote – etwa zu Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung oder Erholung – Möglichkeiten, die eigene Gesundheit und persönliche Ressourcen zu stärken.

  • Betriebliches Eingliederungsmanagement

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) hat das Ziel, die Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitenden zu erhalten und sie bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen bestmöglich zu unterstützen. Es kann frühzeitig ansetzen, wenn gesundheitliche Belastungen die Arbeit erschweren, und ebenso nach einer längeren Erkrankung begleiten. Dabei wird individuell geklärt, welche Unterstützung hilfreich ist und welche Anpassungen am Arbeitsplatz die Arbeitsfähigkeit fördern können.


 Arbeitspsychologie bei Benevit

Seit Mai 2026 unterstützt Mag.a Bettina Stachowitz als Arbeitspsychologin und Betriebliche Gesundheitsmanagerin Benevit.

Arbeitspsychologie beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von Mensch, Arbeit und Organisation. Sie richtet den Blick auf Belastungen und Ressourcen im Arbeitsalltag und darauf, was die Arbeit erleichtert und wo Veränderungen sinnvoll sind. Dabei werden Arbeitsaufgaben und Arbeitsbedingungen ebenso berücksichtigt wie Organisation, Führung und Zusammenarbeit.

Für 2027 ist die Evaluierung psychischer Belastungen geplant. Im ersten Schritt werden die Mitarbeitenden im Rahmen einer schriftlichen Befragung zu ihren Arbeitsbedingungen befragt. Die Ergebnisse werden anschließend in Fokusgruppen vertieft. Dabei soll sichtbar werden, was sich bewährt, wo Handlungsbedarf besteht und welche konkreten Verbesserungen möglich sind. Daraus werden gemeinsam Maßnahmen entwickelt, die zum jeweiligen Arbeitsalltag passen.

Je nach Bedarf unterstützt die Arbeitspsychologie darüber hinaus bei gesundheitsorientierter Führung, Zusammenarbeit und Konflikten, Veränderungsprozessen sowie durch arbeitsbezogene Einzelberatung.

„Ich freue mich darauf, meine Erfahrung als Arbeitspsychologin bei Benevit einzubringen und das Betriebliche Gesundheitsmanagement mit meiner fachlichen Perspektive zu ergänzen.

Mir ist wichtig, Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig Raum für neue Impulse zu schaffen. Mein Fokus liegt auf Arbeitsbedingungen, die Menschen in ihrer Arbeit unterstützen. Ebenso wichtig sind mir ein wertschätzendes Miteinander und die Förderung der persönlichen Gesundheit.“

Mag.a Bettina Stachowitz


 ABI-Befragung bestätigt Wirksamkeit der betrieblichen Gesundheitsförderung

Sehr positive Ergebnisse erbrachte die Befragung von 93,64% der gesamten Belegschaft) zum Thema „betriebliches Gesundheitsmanagement“. Mit Hilfe eines Fragebogens (ABI Plus), wurde festgestellt, wie hoch die Arbeitsfähigkeit im gemeinnützigen Unternehmen ist.

Den Kurzbericht zu den Detailergebnissen finden Sie hier.