Hohe Qualität zum Wohle der Bewohner:innen

Mit der Einführung von Weitblick geht die BENEVIT Gruppe einen neuen Weg im Qualitätsmanagement. Das bisherige System wird durch einen modernen Ansatz ersetzt, der stärker auf Praxisnähe, Beteiligung und kontinuierliche Weiterentwicklung setzt.

Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Entwicklung von Qualität im Arbeitsalltag. Statt starrer Vorgaben und umfangreicher Dokumentation setzt Weitblick auf Reflexion, den Austausch im Team und das gemeinsame Lernen. „Ziel ist es, Qualität nicht nur zu überprüfen, sondern im Arbeitsalltag entstehen zu lassen“, betont BENEVIT-Geschäftsführerin Carmen Helbok-Föger.

Das neue System betrachtet unterschiedliche Perspektiven – von Bewohnerinnen und Bewohnern über Mitarbeitende und Führungskräfte bis hin zu externen Partnern. In sogenannten Blickpunkten werden sämtliche Themen der Pflege und Betreuung gemeinsam analysiert und Schritt für Schritt ausgebaut. „Dadurch entstehen Verbesserungen dort, wo sie den größten Nutzen bringen: im täglichen Miteinander“, so Ursula Fischer-Gruber, die als Zentrale Heim- und Pflegeleiterin federführend am neuen System beteiligt ist (im Bild links).

Besonders wichtig ist BENEVIT die aktive Einbindung der Mitarbeitenden. Ihre Erfahrungen bilden die Grundlage für die Optimierung von Abläufen und Angeboten. Qualitätsarbeit wird damit zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Arbeitsalltags und nicht zu einer zusätzlichen Verwaltungsaufgabe.

Gerade für die acht BENEVIT-Standorte mit ihren unterschiedlichen Rahmenbedingungen bietet Weitblick entscheidende Vorteile. Das System schafft einen gemeinsamen Orientierungsrahmen und lässt gleichzeitig genügend Spielraum, um auf die jeweiligen Bedürfnisse der einzelnen Häuser einzugehen. So können standortspezifische Lösungen umgesetzt werden, ohne gemeinsame Qualitätsziele aus den Augen zu verlieren.

„Qualität verstehen wir nicht als starres System, sondern als gemeinsamen Lernprozess. Die besten Ideen entstehen dort, wo Pflege jeden Tag gelebt wird. Deshalb möchten wir unsere Mitarbeitenden noch stärker einbinden und ihnen Raum geben, ihre Erfahrungen einzubringen“, betont Thomas Scharwitzl, der gemeinsam mit Carmen Helbok-Föger die BENEVIT-Geschäftsführung bildet.

Von diesem Ansatz profitieren letztlich vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner. Gut abgestimmte Teams, reflektierte Arbeitsabläufe und die Bereitschaft, sich kontinuierlich anzupassen, schaffen die Grundlage für eine Pflege, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert – heute und in Zukunft.

Titelbild: ©Weiblick

Was ist Weitblick?

  • Ein praxisorientiertes Qualitätsmanagementsystem für Alten- und Pflegeheime, das Einrichtungen dabei unterstützt, Qualität systematisch zu entwickeln, zu sichern und sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse von Bewohner:innen, Angehörigen und Mitarbeiter:innen.

  • Die Verbindung von Qualitätsentwicklung und gelebter Praxis ermöglicht es, Stärken sichtbar zu machen, Entwicklungspotenziale zu erkennen und Verbesserungen gezielt umzusetzen

  • Ein strukturierter Rahmen für Reflexion, Lernen und kontinuierliche Weiterentwicklung, der Organisationen dabei unterstützt, Qualität nachhaltig im Alltag zu verankern.

 

Was bringt Weitblick?

  • Schafft Transparenz über die Qualität der erbrachten Leistungen und liefert eine fundierte Grundlage für Entscheidungen und Entwicklungsmaßnahmen.

  • Stärkt die Beteiligung und Eigenverantwortung der Mitarbeiter:innen, fördert den fachlichen Austausch und erhöht das gemeinsame Qualitätsbewusstsein.

  • Unterstützt eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung, steigert die Akzeptanz von Veränderungsprozessen und fördert die nachhaltige Weiterentwicklung der gesamten Organisation.