Ankommen in Vorarlberg: Austausch, Orientierung und ein Stück Alltag

Die Entscheidung, in einem neuen Land zu leben und zu arbeiten, bringt viele Veränderungen mit sich – beruflich wie privat. Umso wichtiger ist es, gut anzukommen.

In den vergangenen Jahren ist es gelungen, zahlreiche international ausgebildete Pflegefachkräfte (Internationally Educated Nurses, IEN) für unsere Häuser zu gewinnen. Ein wichtiger Teil dabei ist nicht nur der Einstieg in den Arbeitsalltag, sondern auch das Zurechtfinden im Leben in Vorarlberg.

Raum für Orientierung und Begegnung

Ein Baustein dafür sind heimübergreifende Workshops, die regelmäßig organisiert werden. Mitte Februar fand in Alberschwende die erste Workshop-Reihe zum Thema „Leben und Arbeiten in Vorarlberg“ in Zusammenarbeit mit dem bfi statt.

An zwei Tagen nahmen IEN aus mehreren Häusern an zwei aufeinander abgestimmten Modulen teil. Geleitet wurde der Workshop von Johannes Hertnagel.

Im Mittelpunkt standen alltagsnahe Themen:

  • geografische und regionale Besonderheiten Vorarlbergs
  • Feste, Bräuche und Traditionen
  • Religion und kulturelle Unterschiede
  • typische Alltagsgepflogenheiten

Kultur verstehen – im Kleinen wie im Großen

Neben inhaltlichen Inputs war vor allem eines wichtig: das gemeinsame Erleben und der Austausch.

So wurde etwa das „Jassen“ erklärt – ein Kartenspiel, das im Alltag vieler Menschen in Vorarlberg einen festen Platz hat. Solche Einblicke helfen, kulturelle Zusammenhänge besser zu verstehen und Gespräche im Alltag leichter mitzugestalten.

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchwegs positiv. Besonders geschätzt wurden:

  • die verständliche Vermittlung kultureller Hintergründe
  • die Möglichkeit, Fragen zu stellen
  • der Austausch untereinander über eigene Erfahrungen

Vernetzung als zusätzlicher Schlüssel

Bereits Anfang Februar wurde im Rahmen eines Workshops auch die Organisation ExpatV vorgestellt.

Dabei erhielten die Teilnehmenden einen Überblick:

  • welche Angebote und Veranstaltungen es gibt
  • wo Unterstützung im Alltag möglich ist
  • wie Vernetzung mit anderen internationalen Fachkräften gelingt

Viele der Teilnehmenden kannten ExpatV zuvor noch nicht oder hatten das Angebot nicht mehr präsent. Entsprechend positiv wurde die Vorstellung aufgenommen – inklusive direktem Austausch und der Möglichkeit, über QR-Code mit der Organisation in Kontakt zu bleiben.

Wie es weitergeht

Die Workshop-Reihe wurde im März fortgesetzt und weitere Workshops und Initiativen zum Thema „Leben und Arbeiten in Vorarlberg“ sind geplant.

Solche Angebote schaffen Orientierung, erleichtern den Alltag und bieten Raum für Begegnung. Sie sind ein Beitrag dazu, dass sich neue Kolleg:innen nicht nur im Beruf, sondern auch im Leben in Vorarlberg gut zurechtfinden.