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Die Chronik des BENEVIT-Abt Pfanner-Hauses

Die Entstehung des BENEVIT-Abt Pfanner-Hauses verdanken wir dem Langener Bürger Franz Pfanner (1825 bis 1909). Franz Pfanner war Trappist, Priester, Abt und Missionar.


Zur Biografie von Abt Franz Pfanner:

Geboren 1825 in Langen, Hub 91. Nach der Volksschule Besuch des Gymnasiums in Feldkirch, dann Studium in Innsbruck, Padua und Brixen. 1850 Priesterweihe und anschließend Seelsorger in Dornbirn-Haselstauden. 1863 Eintritt in das Trappistenkloster Maria Wald/Eifel. 1969 Gründung des Klosters Maria Stern in Banja Luka/Bosnien. 1880 Missionseinsatz in Südafrika. 1882 Gründung des Klosters Mariannhill in der Nähe von Durban.  In der Folge Aufbau eines dichten Netzes von 28 Missionsstationen in Afrika. 1892 Suspension, 1893 Resignation als Abt. 1906 Anerkennung der von ihm gegründeten Missionsschwestern vom Kostbaren Blut durch den Vatikan. 1909 stirbt Abt Pfanner in der Missionsstation Emaus. Im selben Jahr werden mit Dekret von Papst Pius X. die Missionare von Mariannhill vom Trappistenorden getrennt und als selbstständige Kongregation anerkannt. Heute leben und arbeiten Angehörige der beiden Mariannhiller Ordensgemeinschaften in mehr als 20 Ländern der Welt und erfüllen ihren Dienst im Sinne des von Abt Pfanner geprägten Spruches: „Die soziale Frage löst nur lebendiges Christentum“.


Zur Geschichte des BENEVIT-Abt Pfanner-Hauses

In den 1960-er Jahren bildete sich in Langen eine Initiative, im Gedenken an Abt Pfanner eine Stätte der Erinnerung zu errichten. Zeitgleich gab es auch Pläne der Leitung des Ordens vom Kostbaren Blut, in der Heimatgemeinde ihres Gründers eine Schwesternniederlassung einzurichten.

Im Hinblick auf das religiöse Leben und das soziale Wirken des Abtes kamen die damaligen Verantwortlichen in der Pfarre und der Gemeinde nach langen Diskussionen im Jahre 1967 schließlich überein, ein Sozialprojekt in der Form eines Wohnheimes für betagte MitbürgerInnen zu bauen. In einer Vereinbarung mit der Diözese Feldkirch wurde ein Kuratorium gebildet, welches die Bauabwicklung und Verwaltung des Hauses übernahm. Die Bauphase umfasste die Jahre 1967 bis 1969.

Mit Dekret des Diözesanbischofs Dr. Bruno Wechner vom 23. Juni 1969 wurde die „Stiftung Abt Pfanner-Haus“ als eigene Rechtspersönlichkeit gegründet. Im September 1969 traten die ersten Ordensschwestern aus Wernberg/Kärnten ihren Dienst in Langen an und bereiteten einen Monat lang den Einzug der Bewohner vor.

Am 26. April 1970 fand dann die feierliche Weihe des Hauses durch Bischof Dr. Wechner statt. Die Eigentumsverhältnisse in der Stiftung wurden im Verhältnis der eingebrachten Mittel zwischen Pfarre und Gemeinde geregelt.

Die nächsten Jahre waren geprägt vom Wirken der Ordensschwestern, welche dem Haus einen fürsorglichen und spirituellen Charakter vermittelten. Die aus Langen und auch aus anderen Gemeinden stammenden Senioren fanden hier stets eine von christlichem Geist getragene Aufnahme und Betreuung.
In den Jahren 1984 und 1985 erfolgte in Berücksichtigung neuer Anforderungen eine Erweiterung mit Einbau einer Kapelle, eines Jugendraumes und des Pfarrsaales.  Dem stark zunehmenden Aufwand für die Pflege der Bewohner  wurde in den Folgejahren durch laufende bauliche Anpassungen in Bezug auf Barrierefreiheit und Anschaffung von Pflegebetten Rechnung getragen. Im Jahre 1994 umfasste das Heim schließlich 26 Betten, davon 17 als spezielle Pflegebetten. Viele Jahre hatte das Abt Pfanner-Haus nun schon einen weit über die Gemeindegrenzen hinausgehenden guten Ruf als vorbildliche Pflegeeinrichtung mit spiritueller Ausrichtung. Die Ordensschwestern und das Pflegepersonal bemühten sich stets, den Bewohnern ein Altern in Würde zu ermöglichen.

Der fehlende Nachwuchs an geistlichen Schwestern bewog jedoch die Ordensleitung ab 2010, die Niederlassung in Langen aufzulassen und die Schwestern für andere Aufgaben ins Mutterhaus zurückzurufen. Im Jahre 2013 gab es eine stimmungsvolle Dankesfeier mit Würdigung der Verdienste aller in den mehr als vierzig Jahren hier tätigen Schwestern und einen Abschied in Wehmut.

Schon vorher hatte das Kuratorium die Weichen gestellt, um einen geregelten Weiterbetrieb zu ermöglichen. In einer Vereinbarung mit der BENEVIT Vorarlberger Pflegemanagement GmbH. wurde ein fachlich kompetenter Partner für die Übernahme der Pflegeagenden gefunden. Benevit leitet mit ihren Mitarbeitern seither neben mehreren anderen Häusern in Vorarlberg auch das Pflegeheim Abt Pfanner-Haus zur vollen Zufriedenheit der Bewohner und auch der Stiftungsträger.

Um den ständig weiter steigenden Anforderungen in der Altenbetreuung und Pflege zu entsprechen, fasste das Kuratorium den Entschluss, ab dem Jahre 2016 einen großzügigen Neubau zu errichten, Dieses Projekt konnte im Dezember 2018 fertiggestellt werden. Es weist nun 33 Pflegebetten auf und ist  mit modernsten Pflegeeinrichtungen ausgestattet.

"Wir heißen alle Bewohner/innen herzlich willkommen und wünschen ihnen einen angenehmen Aufenthalt in unserem neuen Heim." 

Die Stiftung Abt Pfanner-Haus



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